Outdoorfitness bei Regen

5 Tipps für ein wohltuendes Outdoortraining – auch bei schlechtem Wetter

Egal, ob Sommer oder Winter. Wolken, Regen oder niedrige Temperaturen machen es uns häufig schwer, den Schweinehund zu überwinden, die Regenjacke anzuziehen und sich freiwillig zum Outdoorsport aufzuraffen. Auch ich kenne das Gefühl nur zu gut und habe mich anfangs oft genug dieser sinnlosen, inneren Diskussion mit meinem Schweinehung hingegeben. Nach über drei Jahren Outdoortraining allerdings habe ich Strategien entwickelt, die es mir leichter machten, mich auch an schlechten Tagen aufzuraffen. Diese Strategien möchte ich in diesem Artikel mit dir teilen, damit Du hoffentlich davon profitieren kannst und zukünftig das Wetter ignorierst und Deine gewohnte Trainingseinheit trotzdem absolvierst.

Diskutiere nicht mit deinem Schweinehund

Du schaust aus dem Fenster, es ist windig, leichter Nieselregen benetzt die Scheiben. Sofort geht die innere Diskussion los. „Heute könnte ich das Training ruhig ausfallen lassen.“ oder „Was! Bei dem Wetter soll ich raus?“ In diesem Moment hast Du oft schon verloren, denn fängst Du erst einmal an, mit Deinem Schweinehund zu diskutieren, wird er IMMER gute Gründe finden, Dich von Deinem Vorhaben abzubringen.

Halte also ungeachtet des Blickes aus dem Fenster an Deinem Vorhaben fest, mach´  weiter und rede nicht darüber. Mit niemandem, denn auch Dein Umfeld könnte dich durch wohlgemeinte Ratschläge wie z. B. erst die Wäsche zu sortieren oder die Oma anzurufen eher demotivieren, als Dich unterstützen.

Wettergerechte Kleidung

Sorge dafür, dass Du für jedes Wetter ausgerüstet bist. Egal, ob Sommer oder Winter – Funktionskleidung hilft Dir, die Trainingseinheit zu einem angenehmen Erlebnis werden zu lassen. Atmungsaktiv, schnell trocknend und angenehm auf der Haut. Auch teuer muss es auch nicht sein. Es gibt preiswerte Möglichkeiten, bei denen die Outdoormodelle voll und ganz ihren Zweck erfüllen. No excuses!

Geschützte Location

Finde ein Gebiet, welches Dich vor den unterschiedlichen Witterungseinflüssen schützt. Bei leichtem Regen z. B. kannst Du Deine Einheit in einem dichten Waldstück oder Park absolvieren, wo Bäume den Regen aufhalten. Für ein stationäres Intervalltraining bieten sich kleine Unterstände an, idealerweise mit einer Bank oder einer Stange für Liegestütz oder Klimmzüge.

Starkes Gewitter oder Sturmböen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen. Da lohnt es sich, den Moment abzuwarten und mit demTraining später zu beginnen.

Motivation

Finde einen Trainingspartner und motiviert Euch gegenseitig. Mal ist der Eine besser drauf, mal der Andere, und so könnt Ihr voneinander profitieren und Euch gegenseitig unterstützen. Zu Zweit macht es bekanntlich gleich noch mehr Spaß! Und wenn du möchtest, unterstütze ich Dich natürlich auch sehr gerne.

Belohnung

Nach dem Training – wenn Du vielleicht so richtig nass geworden bist oder wenn Dir starker Wind die Strecke übers  Feld doppelt so schwer gemacht hat, dann belohne Dich mit einer heißen Dusche und einem tollen Goodie. Koch´ Dir was Schönes, mach´ Dir einen leckeren Smoothie oder laß´ Dir von Deinem Partner die Füße massieren. Vielleicht entspannst Du auch nur noch einen Moment mit Deinem Trainingspartner, und Ihr seid stolz auf Euer Workout. Als kleiner Snack nach dem Training bieten sich hervorragend meine zuckerfreien Energyballs an.

Mir haben diese Dinge anfangs sehr geholfen. Nach einer Weile könnte es passieren, dass du die Unterstützung nicht mehr benötigst, weil sich deine Gewohnheiten verändert haben und du die Outdooreinheit regelmäßig in deinen Tagesablauf einbaust – egal, bei welchem Wetter. Wie lange das dauert? Ich empfehle dir, ca. 4-6 Wochen durchzuhalten. So lange dauert es, bis wir uns an veränderte Routinen gewöhnt haben.

Und nun ab in die Sportschuhe und raus in die Natur!

Welche Krücken baust Du Dir, um auch bei schlechtem Wetter draußen zu trainieren oder andere Dinge durchzuhalten, bei denen dein Schweinehund oft an deiner Seite steht? Hinterlasse gerne einen Kommentar.

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